November
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Bräuche:
Allerheiligen/Allerseelen: Am 1. November wird Allerheiligen in Österreich begangen. Dies ist traditionell ein Tag des Totengedenkens, an dem man seine Verstorbenen am Grab besucht. Nach einem Gottesdienst führt der Pfarrer eine Prozession über den Friedhof an und segnet alle Gräber und die Verstorbenen. In manchen Orten werden auch unter anderem Kränze in Flüssen versenkt, um den Ertrunkenen zu gedenken oder Gedenkfeiern für in den Weltkriegen gefallene Soldaten abgehalten.
Faschingsbeginn: Am 11.11. um 11:11 Uhr ist der Faschingsanfang angesetzt, welcher meist mit dem Verzehr von Krapfen begangen wird. Dieser Tag wird jedoch weniger als der im Februar folgende Faschingsdienstag gefeiert.
Adventbeginn: Der Beginn der zirka 4-wöchigen Adventszeit ist in vielen Orten mit dem Beginn der Adventmarkt-Zeit gleichzusetzen, welche für viele zu einem gesellschaftlichen Ereignis geworden ist. Auch die Bräuche des Adventkranzes, Adventsingens oder Christbaumtauchens sind noch weit verbreitet. Der erste Adventsonntag ist als Bratwürstlsonntag bekannt, was sich auf die Speisenfolge stark auswirkt.
Leonhardiritt: Am Tag des Heiligen Leonhards, dem Schutzpatron von Rindern und Pferden, werden Leonhardiritte veranstaltet, welche oft von Reiterfesten und -spielen begleitet werden.
Martinitag: Hier werden traditionell Laternenfeste von Kindergärten veranstaltet, die oftmals von einem Reiter mit nur einer Hälfte eines Mantels begleitet werden, der den Heiligen Martin und die Legende der Mantelteilung darstellen soll. Im Rahmen dieses Festes werden Martinskipferl an die Kinder verteilt, welche diese dann nach dem Vorbild des Heiligen miteinander teilen sollen. Erwachsene freuen sich in dieser Zeit über das Martiniganslessen.
Quellen:
Fochler, Rudolf (1971): Von Neujahr bis Silvester, Linz
Brauchtumskalender der OÖ Volkskultur