Mai
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Bräuche:
Maibaum: Dies ist ein geschälter Baum, der mit gebundenen Kränzen, Girlanden, bunten Bändern und oftmals einem Taferl, das den Stifter des Maibaums ehrt, verziert wird und als Fruchtbarkeitssymbol dient. Das genaue Datum und die Zeremonien unterscheiden sich nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch in den einzelnen Bezirken. In Teilen Oberösterreichs wird der Maibaum schon am letzten Tag im April aufgestellt und darf ab dem Zeitpunkt des Schälens von anderen Gruppen "gestohlen" werden. In anderen Regionen darf dieser erst in den ersten und letzten 3 Mainächten entwendet werden. Auch die Kränze, Girlanden und Taferl dürfen in einigen Orten gestohlen werden, was von der Polizei nicht als Diebstahl geahndet wird. Schafft dies eine Gruppe, wird diese von den Aufstellern und Bewachern des Maibaums auf eine Jause und Getränke eingeladen, um die gestohlenen Gegenstände wieder auszulösen. Dabei sollte man sich unbedingt über die lokalen Regeln informieren und sich daran halten, um Konflikte zu ersparen. Oftmals wird das Maibaumaufstellen mit einem großen Fest gefeiert, in dessen Rahmen auch ein Maibaumwettklettern stattfindet.
1. Mai/Staatsfeiertag/Maiblasen: Am 1. Mai als Staatsfeiertag finden oftmals Maikundgebungen statt. Ein anderer Brauch an diesem Tag ist das sogenannte Maiblasen, bei dem die Musikkapelle durch den Ort zieht und den Anfang des Mais verkündet.
Muttertag: Am zweiten Sonntag im Mai wird traditionell der Muttertag gefeiert. An diesem Tag besuchen die Söhne und Töchter ihre Mütter und bringen diesen kleine Geschenke wie Blumen oder Gedichte dar.
Musik:
Wiener Festwochen (Mai-Juni)
Metal Fest Open Air Festival (Mai)
Quellen:
Fochler, Rudolf (1971): Von Neujahr bis Silvester, Linz
Brauchtumskalender der OÖ Volkskultur
Homepages der diversen Festspiele und Festivals (siehe Links)