Polytechnische Schulen (PTS)

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Die einjährige Polytechnische Schule (PTS), auch Polytechnischer Lehrgang genannt wird meist nach der Hauptschule besucht und ist für viele Schüler das letzte Pflichtschuljahr der neunjährigen Schulpflicht.

Man kann den Polytechnischen Lehrgang auch als Brücke zwischen Schulbesuch und weiterer Berufsbildung sowie den Einstieg in die Arbeitswelt ansehen. Der Zweck des Polytechnischen Lehrganges ist die Berufsorientierung der Schüler und deren Vorbereitung auf die Arbeitswelt, es werden die Inhalte des Hauptschulstoffes wiederholt und vertieft und ein Einblick in die Arbeitswelt wird gegeben. Mit Exkursionen und Probearbeitswochen sollen Schüler auf das Kommende vorbereitet werden. Schüler werden bei der Lehrstellensuch und  beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen unterstützt. Polytechnische Lehrgänge haben auch die Möglichkeit sich auf Fachrichtungen/Fachbereiche  zu spezialisieren.


Vor, während und nach dem Polytechnischen Lehrgang streben viele Schüler das Erlernen eines Berufes und das Finden einer Lehrstelle an. Wenn Jugendliche nach dem Polytechnischen Lehrgang keine Lehrstelle finden so kommen Sie teilweise in überbetrieblich organisierten, öffentlich geförderten Institutionen unter und beginnen dort eine Lehre. Andere steigen ohne Berufsausbildung, als niedrigqualifizierte Hilfsarbeiter direkt in den Arbeitsmarkt ein und andere finden nach dem Polytechnischen Lehrgang keinen Lehr- oder Arbeitsplatz und sind danach weiter auf Arbeitssuche, ohne die Möglichkeit Arbeitslosenunterstützung/Arbeitslosengeld zu erhalten. Es ist  möglich, wie nach der Hauptschule (HS) weiterführende Schulen zu besuchen, in der Realität kommt dies kaum vor.