Home Bildung Institutionen des Bildungssystems Allgemeinbildene höhere Schulen (AHS)

Allgemeinbildende höhere Schulen (AHS)

Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS) kann man nach der Volksschule (VS) besuchen wenn die Leistungen entsprechend gut beurteilt wurden. Diese Bildungseinrichtungen sind vor allem in Städten zu finden, in ländlich geprägten Gegenden ist die Hauptschule (HS) die dominierende Schulform der Sekundarbildung. In Österreich existieren rund 300 Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS).

Die Schulform teilt sich in die Unterstufe, sie reicht von der fünften bis zur achten Schulstufe und in die Oberstufe die ab der neunten Schulstufe beginnt. Nach dem Ende der Unterstufe haben Schüler die Möglichkeit zu entscheiden ob sie in der Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) verbleiben oder einen anderen Bildungsweg einschlagen möchten.

Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS) werden in Österreich auch als Gymnasien bezeichnet. Absolventen erhalten mit der Matura eine uneingeschränkte Hochschulzugangsberechtigung. Gymnasien können Schwerpunkte in gewissen Bereichen setzen und werden dann akademisches, neusprachliches oder  wirtschaftskundliches Gymnasium genannt. Es gibt auch Realgymnasien mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung. Das Oberstufenrealgymnasium (ORG) wird ab der Oberstufe angeboten und steht Schülern der Unterstufe und speziell Schülern von Hauptschulen (HS) mit sehr guten schulischen Leistungen offen. Unterschiede zwischen den Formen des Gymnasiums bestehen vor allem in den angebotenen Fremdsprachen und der humanistischen oder eher technischen Ausrichtung, hinzu kann noch eine Schwerpunktsetzung im Rahmen der Schulautonomie kommen.

Anders als in berufsbildendenden Schulen werden an Gymnasien keine beruflich qualifizierenden Abschlüsse angeboten, als weiterer Bildungsweg liegt für Absolventen daher der Besuch von Hochschulen nahe.